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Regionales
7. Mai 2009
SPD-Bundestagskandidat Keno Borde zu Gast in Surwold
Bundestagskandidat Keno Borde (SPD) aus Rhauderfehn war Gast bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Surwold.
Der Vorsitzende der SPD in Surwold, Manfred Offermann, zeigte sich über den Besuch des jungen Politikers höchst erfreut: „Wir sind sehr stolz darauf, Sie in Surwold begrüßen zu dürfen.“
Borde nutzte die Einladung, sich dem Surwolder Publikum vorzustellen. Es sei ihm wichtig, wieder frischen Wind in die politische Diskussion zu bringen und auch die Generation zu erreichen, die sich von der Politik abgewendet habe.
In der anschließenden Diskussion bewegte insbesondere ein Thema die Gäste und die Mitglieder des SPD-Ortsvereins: der Bau des geplanten Kohlekraftwerks in Dörpen. Der studierte Diplom-Ökonom stellte sich dabei klar hinter den SPD-Ortsverein Surwold, der sich eindeutig gegen den Bau positioniert hat. Er teile die Sorgen und sage den Betroffenen seine volle Unterstützung zu.
Offermann sicherte im Gegenzug die uneingeschränkte Unterstützung der Surwolder SPD zur Bundestagswahl zu. „Keno Borde ist ein Glücksgriff für unsere Partei. Er zeichnet sich durch besonders hohes Engagement aus und verliert dabei die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger nicht aus den Augen. Wir sind überzeugt, dass er am 27. September die erforderliche Stimmenzahl erreichen wird.“
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5. April 2009
Borde und Offermann kritisieren Diskussion um Kohlekraftwerk
Nach Besichtigung der Johannesburg teilte der Surwolder SPD Ortsvereinsvorsitzende Manfred Offermann dem Bundestagskandidat Keno Borde (SPD) seine Sorge vor einer erheblichen Feinstaubbelastung durch das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen mit. Auch Borde befürchtet, dass ein derartiges Mammutkraftwerk zu einer erheblichen Belastung führen wird. Offermann verurteilte die Äußerungen Heinrich Hövelmanns an Pastor Gerrit Weusthoff als praktizierendem Katholik auf das Schärfste: "Diese Art der Kritik ist eines so genannten Demokraten unwürdig und an Arroganz gegenüber der Bevölkerung kaum zu überbieten", so Manfred Offermann. Offermann äußerte, dass das Christliche "C" im Namen der Union offenbar in Teilen dieser untergegangen sei. Keno Borde sicherte massive Unterstützung gegen den Kraftwerksbau zu: "Ich werde mich mit aller Kraft gegen den Kohlekraftwerksbau einsetzen. Im Emsland gibt es mit dem Repowering leistungsfähige Alternativen zur Energieversorgung durch Kohle." Kritik übte Borde indessen auch an der Haltung der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann: "Es ist schon bedauerlich, wenn eine Bundespolitikerin meint, dass die Sorgen der Bevölkerung und die Probleme vor Ort für Sie keine Rolle spielen," sagt Keno Borde. "Ich verstehe unter Politik die Verpflichtung, den Bürgerinnen und Bürgern, den Menschen ein Ohr zu geben und sich um deren Belange zu kümmern, diesen zu dienen und bei schwierigen politischen Fragestellungen nicht in ein Schweigegelübte zu verfallen," so Keno Borde abschließend.
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