Borde und Offermann kritisieren Diskussion um Kohlekraftwerk
Nach Besichtigung der Johannesburg teilte der Surwolder SPD Ortsvereinsvorsitzende Manfred Offermann dem Bundestagskandidat Keno Borde (SPD) seine Sorge vor einer erheblichen Feinstaubbelastung durch das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen mit. Auch Borde befürchtet, dass ein derartiges Mammutkraftwerk zu einer erheblichen Belastung führen wird. Offermann verurteilte die Äußerungen Heinrich Hövelmanns an Pastor Gerrit Weusthoff als praktizierendem Katholik auf das Schärfste: "Diese Art der Kritik ist eines so genannten Demokraten unwürdig und an Arroganz gegenüber der Bevölkerung kaum zu überbieten", so Manfred Offermann. Offermann äußerte, dass das Christliche "C" im Namen der Union offenbar in Teilen dieser untergegangen sei. Keno Borde sicherte massive Unterstützung gegen den Kraftwerksbau zu: "Ich werde mich mit aller Kraft gegen den Kohlekraftwerksbau einsetzen. Im Emsland gibt es mit dem Repowering leistungsfähige Alternativen zur Energieversorgung durch Kohle." Kritik übte Borde indessen auch an der Haltung der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann: "Es ist schon bedauerlich, wenn eine Bundespolitikerin meint, dass die Sorgen der Bevölkerung und die Probleme vor Ort für Sie keine Rolle spielen," sagt Keno Borde. "Ich verstehe unter Politik die Verpflichtung, den Bürgerinnen und Bürgern, den Menschen ein Ohr zu geben und sich um deren Belange zu kümmern, diesen zu dienen und bei schwierigen politischen Fragestellungen nicht in ein Schweigegelübte zu verfallen," so Keno Borde abschließend.